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16:9 4:3 - Eine Definition

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Die Pixelanzahl ist bei 16:9 und 4:3 im Format 576/25i (576 sichtbare Zeilen, 50 interlaced Bilder [Halbbilder]) gleich. Es unterscheidet sich nur in dem Seitenverhältnis der Pixel.

Der Grund dafür ist, dass das Standart Definition (SD) Format keine ander Auflösung von der Aufnahme mit der Kamera, über die Nachbeareitung, die Ausstrahlung bis hin zum heimischen Empfänger zulässt. 16:9 SD in seiner ursprünglichen Auflösung von 1024x576 Pixel passt da einfach nicht so durch, deshalb wird es hoizontal auf eine Breite von 720 Pixel zusammengestaucht, die vertikale Auflösung bleibt unverändert.

Das man ein Breitbild mit der gleichen Pixelanzahl wie bei einem "Normalbild" erzeugen kann, kommt aus dem Bereich der Herstellung von Kinofilmen die z.B. im Format Cinemascope, im Kinosaal an die Leinwand projiziert werden.

Auf der Bildaufnehmenden Bildfläche des 35 mm Films passt nicht das Cinemacope Format (Seitenverhältnis 2,35:1). Mit einer Linse (Anamorphot) wird das Bild optisch "gestaucht", um den ganzen Filmbereich abzudecken. Bei der Filmprojektion muss der Projektor eine um 90° gedrehte anamorphote Linse nutzen, um das Bild in sein ursprüngliches Seitenverhältnis zu entzerren.

http://de.wikipedia.org/wiki/Anamorphe_Bildaufzeichnung

Die vertikale Achse bleibt unverändert, nur die horizontale wird scheinbar – um den Faktor Zwei – „auseinandergezogen“, auf dem Filmstreifen erscheint also alles horizontal „gestaucht“. Durch diese Technik wird die Bildfläche des Filmstreifens maximal ausgenutzt und es bleibt nicht – wie bei der herkömmlichen Bildaufzeichnung – ein Teil des Filmmaterials ungenutzt.

Bei der Aufnahme mit einer elektronischen Kamera setzt man keine anamorphote Linse ein, sondern das Bild wird aus den Bildaufnahmesensoren "verzerrt" ausgelesen. Bei der Weiterverarbeitung mit einem Schnittprogramm wird durch Umschaltung der Betrachtungsfenster und Monitore eine Entzerrung vorgenommen.

Es wird nichts an der Pixelzahl umgerechnet oder verändert.

Aufnahme in 5:4 720x576 quadratische Pixel, ergibt entzerrt, Pixelseitenverhältnis 1,094, quadratische Pixel 4:3 = 768x576 Pixel.

5:4


Originalaufnahme von Kamera 16:9 720x576 (quadatische Pixel, Pixel seitenverhältnis 1:1).
Die Fernsehturm-Kugel ist verzerrt.

 

Aufnahme entzerrt. 1024 x 576 Pixel (nichtquadratische Pixel,Pixelseitenverhältnis 1:1,4587)

 

Das Bild zeigt die drei am häufigsten vorkommenden Formate, wobei die Pixelzahl für H(igh) D(definition) TV und Kinoformate (2-K-Abtastung :2.048 × 1.024 Pixel, 4-K-Abtastung :4.096 × 2.048 Pixel) wesendlich höher ist als bei S(tandart) D(efinition) TV.

Formate

 

1,33:1 = 4:3 = SDTV

1,78:1 = 16:9= SDTV und HDTV

2,35:1 = Cinemascope


16:9 in 4:3 Fernsehprojekten verwenden


http://de.wikipedia.org/wiki/16:9

http://de.wikipedia.org/wiki/HDTV

http://de.wikipedia.org/wiki/Digitales_Kino

http://de.wikipedia.org/wiki/Anamorphot